G'sunde Ernährung

So schaffst du es!

Lesezeit: 3 min

Du kommst von einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause und freust dich auf einen gemütlichen Abend. Lust aufs Kochen hast du nicht unbedingt, doch dabei solltest du ja noch was g’sundes Essen. Im Büro habt ihr Pizza bestellt. Mhm du überlegst. Es kann doch nicht schaden, wenn du heute nochmal etwas bestellst, oder doch? Nunja, gesunde Ernährung ist das A und O bei einem nachhaltigen Lifestyle. Sich vollwertig, ausgewogen und ausreichend zu ernähren fällt dir nicht immer leicht? Wir erklären dir hier wichtige Punkte, die du für eine gesunde und nährstoffreiche Ernährung beachten solltest.


Vielfältig essen

Abwechslungsreiches Essen heißt die Devise. Immer das Gleiche zu essen ist nicht so schlau, da selten ein Gericht alle für deinen Körper notwendigen Nährstoffe enthält. Bei Gemüse und Obst solltest du auch auf vielfältige und bunte fünf Portionen pro Tag achten. Wir haben dir in einem unserer Blogbeiträge erklärt, welche Farben dir unterschiedliche Vitamine bringen. Und wie sagt man doch so schön „an apple a day, keeps the doctor away”.


Wasser trinken

Es wird gerne von Ärzten empfohlen - Erwachsene sollten mindestens 2 Liter Wasser pro Tag trinken. Gerade bei Flüssigkeiten kann man leicht auf Kalorien verzichten und dem Körper gutes tun. Besonders an heißen Tagen solltest du darauf achten, deinen Körper ausreichend mit Wasser zu hydrieren. Hierbei ist es aber wichtig, nicht nur Leitungswasser zu trinken, da dieses zu schnell durch den Körper wandert und nicht optimal aufgenommen werden kann. Um das zu vermeiden, eignet sich Mineralwasser oder ungezuckerter Tee bzw. auch Wasser mit eingelegten Früchten. Schwitzt du aufgrund der Hitze oder von körperlichen Aktivitäten, sind isotonische Getränke oder Wasser mit einer winzigen Prise Salz zu empfehlen. Denn durch das Schwitzen verlierst du wichtige Salze und Mineralien, die der Körper braucht. Bei salzhaltigen Getränken gilt jedoch: Mit Vorsicht genießen!


Achtsam Essen

Nicht umsonst gibt es das Sprichwort „Du bist, was du isst”. Laut Ernährungswissenschaftlern und Ärzten ist es wichtig, auf Inhaltsstoffe acht zu geben. Besonders bei Junk Food und Fertigwaren sind Zusatzstoffe, wie Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe, meist viel zu dominant. Deswegen schadet es nicht, aufmerksam das Etikett zu lesen oder selbst Hand anzulegen, um das Gourmetdinner zu kochen. Viele Gerichte können ohnehin schnell zubereitet werden und haben den erheblichen Vorteil, dass man weiß, was drin ist. Zudem solltest du auf eine ausgewogene Ernährung achten und bei jeder Mahlzeit wenn möglich eine Kombination aus ungesättigten Fettsäuren, Kohlenhydraten und Eiweißen essen.


Ersatzprodukte verwenden

Wenn du Nudeln, Mehl oder Reis verwendest, was kaufst du da? Nicht immer ist die „normale” Weizenversion die beste Wahl. Bei Brot, zum Beispiel, schadet es nicht, mal die Vollkornvariante zu wählen. Auch Roggen-, Dinkel- oder Urkornvarianten sind zu empfehlen. Was aber auch eine super Möglichkeit ist: Nudeln selber zu machen. Das entspannt nicht nur, sondern ist auch ganz einfach. In unseren Onlinekursen gibt es schnelle Rezepte und Anleitungen dafür. Wenn du sie selbst herstellst, kannst du deinem Körper Lebensmittel geben, in denen du genau weißt, was drin ist und zudem integrierst du noch ein kleines Armworkout in deinen Alltag. Weiters kannst du spontan entscheiden, ob es Vollkorn-, Roggen- oder Weizennudeln sein sollen. In Vollkornprodukten sind nicht nur mehr Nährstoffe und Ballaststoffe enthalten, sondern sie sättigen auch länger als gewöhnliche Weißmehlprodukte.


Zucker und Salz mäßig verwenden

Du kannst dir wahrscheinlich schon denken, warum wir dir empfehlen möglichst auf Zucker zu verzichten. Aktiv ist das ja ziemlich einfach. Passiv hingegen - nunja. Leider ist in vielen fertigen Produkten wie zum Beispiel Fertigsaucen, Aufstrichen und Getränken eine Menge an Zucker oder Zuckeralternativen enthalten. Hier ist es also wichtig, besonders darauf zu achten. Schau auf dich und vermeide das Risiko an Diabetes zu erkranken oder Karies zu bekommen. In einem Blogbeitrag haben wir dir auch „gesündere” Alternativen aufgezählt. Bei Salz gibt es auch einen Grund, der gegen den Konsum spricht: Die Erhöhung des Blutdrucks. Man sollte nicht mehr als 6g täglich konsumieren und kann die Verwendung geschickt durch das Verfeinern mit Gewürzen oder Kräutern vermindern. Einzig heiße Tage stellen bei dem Salzkonsum eine kleine Ausnahme dar.


Bewegen schadet nie

Ernährung und Bewegung beeinflussen sich maßgeblich. Kennst du jemanden, der sich dauerhaft „schlecht” ernährt und Sport macht, aber unzufrieden ist? Das ist mit Sicherheit auf die Missachtung der Ernährungskomponente zurückzuführen. Ganz nach dem Motto „you can’t compete with what you eat”. Klar, „cheat days” sind erlaubt, aber ansonsten sollte sich jeder Mensch bewusst mit seiner Ernährung auseinander setzen. Ob du nun Sport machst oder nicht, 5000 bis 10000 Schritte am Tag solltest du schon schaffen. Wir wissen, dass es einem manchmal schwer fällt, nach der Arbeit noch raus zu gehen, damit die Schritte voll werden und auch etwas frische Luft getankt wird. Aber all diese „Strapazen :P” zahlen sich aus. Also setz dir ein Tagesziel und schau, dass du das erreichst!

zuletzt geändert am: 24.11.2022

Verfasst von:
Lena von 7hauben

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