Ist es die aufputschende Wirkung? Der vollmundig-herbe Geschmack? Oder der einzigartige Geruch, der sanft die Nase umgarnt, bis sie gierig immer mehr davon haben will? Die Beliebtheit von Kaffee ist jedenfalls unumstritten. Der perfekte Genuss nicht. Schwarz. Mit Zucker. Viel Milch. Keine Milch. Zarte Schaumkrone. Oder doch nicht? Die Vorlieben und Varianten des Kaffeegenusses sind so vielfältig wie Geschmäcker eben sind. Welcher Kaffeetyp bist du?

 

„Mit viel Milch, bitte” – Der Einsteiger

Er mag eigentlich gar keinen Kaffee, aber manchmal tut so ein Energieschub doch gut. Das ganze Energydrinkzeugs ist ja auch nicht das Wahre und wenn alle Kaffee trinken, dann muss da ja was dran sein. Deshalb beginnt er langsam: mit Milch. Viiiiel Milch. Und auch nur dann, wenn es wirklich sein muss. „Ich könnte meinen Kaffee niemals schwarz trinken”, ist er überzeugt. Für diese Aussage wird er meist belächelt, denn viele haben so angefangen und wissen: Er wird schon bald einer von uns sein …

 

„Zur Morgenstund Kaffee im Mund” – Die Gewohnheitstrinkerin

Irgendwann einmal hat sie damit angefangen. Und irgendwie nicht mehr aufgehört. Sie mag Kaffee, aber eigentlich geht es mehr um die täglichen Rituale. Der Kaffee am Morgen beim Lesen der aktuellen Nachrichten gehört genauso dazu wie die Kaffeepause mit den Arbeitskollegen. Wie der Kaffee sein muss, ist nicht so wichtig. Es geht um die Gewohnheit und den gesellschaftlichen Austausch – denn was gibt es Schöneres, als ein Kaffeepläuschchen, bei dem der neueste Klatsch und Tratsch ausgetauscht wird.

 

„Es duftet so gut” – Der Riecher

Dieser Kaffeetrinkertyp ist den meisten eher suspekt. Denn er trinkt keinen Kaffee, liebt aber den Geruch. Und so kommt er langsam angeschlichen, wenn sich jemand an der Kaffeemaschine zu schaffen macht, um den Geruch frisch gebrühter Bohnen einzufangen, fast schon zu inhalieren. Er verbindet Freiheit und Entspannung mit diesem Duft, aber trinken? Niemals!

 

„Meine 1.000€ Maschine macht das besser” – Die Expertin

Für sie ist Kaffee eine Lebenseinstellung. Sie ist stets auf der Suche nach dem ultimativen Zubereitungsequipment und dem vollkommenen Geschmack. Sie verzichtet auf schlechten Kaffee und investiert ihr Geld lieber in Premiumprodukte. Am liebsten würde sie die Bohnen immer selbst rösten, um nichts vom Aroma zu verschenken. Alle anderen Kaffeetrinker sind unwissende Banausen, ihr größter Alptraum: Instant-Kaffee.

 

„Oh, das ist heut erst meine 9. Tasse” – Der Junkie

Jeder kennt einen solchen Kaffeejunkie. In seinen Adern fließt pures Koffein, seine Tasse ist immer in Reichweite. Er weiß schon gar nicht mehr, warum er Kaffee trinkt, seine wachmachende Wirkung ist es jedenfalls nicht. Denn die spürt er schon lange nicht mehr. Es gibt keine Uhrzeit, die zu spät für einen Kaffee ist. Oder zu früh. Jede Zeit ist Kaffeezeit!

 

Wenn man sein Umfeld ein wenig beobachtet, entdeckt man bestimmt noch weitere Typen. Denn dieses schwarze Lebenselixier tut nun mal sein Bestes, um uns durch den Tag zu helfen. Und egal welcher Typ man nun ist: Kaffeeliebe verbindet. ❤