Wie du Caffè Latte, Milchkaffe und Co. richtig zubereitest

Mehr Espresso, weniger Depresso!

Lesezeit: 3 min

Entweder du liebst ihn, oder du hasst ihn. Meist gibt es kein Mittelding. Kaffee ist in der heutigen Zeit kaum mehr aus den Haushalten und Lokalen wegzudenken. Viele Liebhaber trinken schon mal die ein oder andere Tasse am Tag. Kennst du das auch? Es ist Montag, am Himmel machen sich dunkle Wolken breit und es ist Zeit für dich, in die Arbeit zu gehen. Aber nicht ohne eine Tasse frischen Kaffee. Und die war nicht die letzte, auch in der Arbeit trinkst du mit deinen Kolleginnen noch eine Tasse. Das etablierte Getränk ist ein fester Bestandteil für gemeinsame Treffen oder Beisammensein geworden. Espresso, Verlängerter, Cappuccino, ... man kennt sie alle. Doch wie genau werden diese Varianten zubereitet? Und macht Kaffee wirklich wach? Wir erklären es dir!


Der frühe Vogel braucht viel Kaffee

Viele behaupten es tagtäglich. Kaffee soll uns wach machen, doch stimmt das wirklich? Besonders nach der dritten Tasse am Tag können einem schon mal Zweifel kommen. Kaffee agiert aber tatsächlich als Wachmacher. Die Wirkung zeigt sich meist bereits nach 10 bis 20 Minuten. Nur als begeisterter Kaffeeliebhaber hast du ein kleines Problem: Du reagierst nämlich weniger intensiv auf das Bohnengetränk. Durch den regelmäßigen Konsum schwindet die Wirkung und intensive Trinker genießen den Kaffee meist nur aufgrund des Geschmackes oder der Kaffeekultur. Um die Wirkung zu erhalten, lohnt es sich, auch mal eine Tasse entkoffeiniert zu genießen.


Espresso & Espresso doppio

Der hochkonzentrierte Kaffee wird mit wenig Wasser zubereitet. Dadurch ergibt sich meist ein erhöhter Koffeingehalt. Falls du also an Montagen extra müde bist: Espresso it is! Beim doppelten Espresso werden sowohl Wasser- als auch Kaffeemenge verdoppelt. Serviert werden die beiden Getränke entweder mit oder ohne Zucker und mit einem kleinen Glas stillem Wasser.


Kleiner & großer Brauner

Ähnlich wie die beiden Espressovarianten, aber doch irgendwie anders. Der kleine und große Braune sind im Prinzip ein Espresso bzw. Espresso doppio, welche jedoch mit einem Schuss Milch serviert werden. Falls du also Kaffee ungern schwarz trinkst, hast du hiermit eine gute Alternative. Kleine Info am Rande: In Italien musst du für dieses Getränk einen Espresso Macchiato bestellen. Darin wird die Milch allerdings immer aufgeschäumt, weswegen daraus eher ein kleiner Cappuccino mit mehr Koffein resultiert.


Verlängerter

Schonmal gehört? Typisch österreichisch ist der Verlängerte fester Bestandteil der nationalen Kaffeekultur. In Deutschland jedoch unter einem anderen Namen bekannt: Schwarz. Für diejenigen, die ihren Kaffee gerne weniger stark mögen, wurde mit dem Verlängerten eine Alternative zum großen Braunen geschaffen. Ein einfacher Espresso wird nach dem Brühen mit derselben Menge heißem Wasser gestreckt. Die meisten Kaffeemaschinen machen das aber aufgrund der Voreinstellungen selber.


Cappuccino

Kennst du ihn? Meist mit schönen Kunstwerken im Milchschaum abgerundet - der Cappuccino. Das italienische Kaffeegetränk besteht aus einem Espresso, der mit heißem Milchschaum aufgegossen wird.


Latte Macchiato

Das charakteristische Glas. Hoch und durchsichtig. Das Getränk besteht meist aus drei Schichten. Zum einen wird die Milch vor dem Kaffee in das Glas gegeben. Danach wird der Espresso vorsichtig auf die Milch gegossen. Unter optimalen Bedingungen sollte sich der Espresso über der etwas kälteren Milch absetzen. Wenn du nun noch ein bisschen Milchschaum hinzufügst, bekommst du eine farbliche Abwechslung.


Caffè Latte

Ähnlich wie sein naher Verwandter und doch anders. Im Caffè Latte werden im Gegenzug zum Latte Macchiato zwei Espressi verwendet. Zudem wird der Kaffee mit der Milch vermengt, sodass eine homogene Masse entsteht. Durch das hohe, durchsichtige Glas kann das gut gesehen werden.


Milchkaffee

Auch eine Art, die mit Milch zubereitet wird, jedoch eine andere Herangehensweise hat. Hierbei werden die Espressi nämlich durch gewöhnlichen Filterkaffee ersetzt. Die Menge an Kaffee wird anschließend mit derselben Menge Milch vermengt. Diese wird für den Milchkaffee nicht aufgeschäumt, sollte aber zuvor erwärmt werden, da der Kaffee sonst sehr schnell abkühlt.


Tipp: Um einen warmen Kaffee zu garantieren, auch wenn man mal länger sitzt, lohnt es sich, die Tasse oder das Glas zuvor zu erwärmen.

zuletzt geändert am: 14.09.2022

Verfasst von:
Lena von 7hauben

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