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Eduard Dimant im Interview

über Sushi, Japan und mehr

In diesem Interview gibt der Profi Eduard Dimant einen kleinen Einblick in seinen Alltag und erklärt zudem warum ihm Japan so am Herzen liegt. Lies dir außerdem durch wie es zu seinen Onlinekursen Sushi und Ramen auf 7hauben.com gekommen ist.


Was gefällt dir daran, dein Wissen zu teilen und weiterzugeben?

Gerade während Corona hat habe ich gemerkt, dass sich die Leute gerne weiterbilden würden und besonders in der Gastronomie sollte man sein Wissen teilen. Ich bin kein Fan von Geheimrezepturen, da das Kochen für alle da ist und besonders in der Kombination von verschiedenen Geschmäckern noch interessantere Endprodukte herauskommen. Besonders in meiner Kochschule merke ich, wie toll es ist, gemeinsam zu kochen. Auch wenn es anstrengender ist als normal im Restaurant zu arbeiten, lohnt sich der Aufwand definitiv. Es macht auch keinen Unterschied ob jetzt Laien oder gelernte Köche einen Sushikurs machen, man muss in der Zeit einfach offen sein, gut aufpassen und viele Fragen spontan beantworten können.


Wie kam es dazu, dass du jetzt mit zwei Onlinekursen auf 7hauben.com vertreten bist?

Durch den Geschäftsführer Johannes, der auf mich zugekommen ist. Der Duc, ein Freund von mir aus Berlin, hat den Kontakt zwischen uns hergestellt und dann sind die zwei Onlinekurse entstanden. Ich liebe neue Herausforderungen und auch wenn die Kursdrehs ganz anders als die Arbeit in der Kochschule oder im Restaurant waren, würde ich es immer wieder machen.


Was ist dein absolutes Lieblingsgericht der japanischen Küche?

Wow, [lacht] also derzeit ist es Ramen. Das ist einfach eine Nudelsuppe, die einen befriedigt [lacht] und die man sowohl im Winter als auch im Sommer genießen kann. Es ist eine Vielfalt von 5000 verschiedenen Arten von Suppen, die einfach jeden Tag anders zubereitet werden können. Das beeindruckt mich einfach.


Was fasziniert dich an der japanischen Küche?

Die Komplexität. Auch wenn man hauptsächlich mit drei Grundzutaten (Sake, Mirin und Sojasauce) arbeitet, kann man tausend verschiedene Varianten kochen. Mit etwas Dashi schmeckt die Sauce schon wieder ganz anders. Mit einem guten Fisch oder einem guten Reis hast du schon eine vollwertige Mahlzeit. Man braucht nicht mehr. Die Küche ist auch sehr leicht, da kaum Kohlenhydrate oder Fette enthalten sind. Sie geht zudem sehr in die vegane und gesunde Richtung. Ich esse das bereits seit 30/40 Jahren und bin gesund und nehme weder zu noch ab. Ob das jetzt von der Ernährung kommt oder vom Stress kann ich aber nicht sagen. ;)


Warst du schon einmal in Japan?

Vor Corona war ich fast jedes zweite Jahr dort. Insgesamt waren es bereits acht Mal. Ich möchte einfach regelmäßig hinfliegen, um neue Sachen kennenzulernen und Ideen zu sammeln, aber auch um abzuschalten und mich von dem stressigen Restaurant-Alltag zu erholen. Meist versuche ich alleine zu fliegen, sprich ohne meine Familie. Oft kommt Duc, einer meiner besten Freunde, mit und wir entdecken die Vielfalt der japanischen Küche gemeinsam, gehen von einem Restaurant ins nächste und probieren neue Gerichte. Es macht richtig Spaß so einen Job zu haben und auch die Kultur kennenzulernen. Nächstes Jahr ist es auch wieder geplant und da haben wir vor, den Norden zu bereisen.


Welche drei Wörter beschreiben das Mochi – dein eigenes Restaurant – am besten?

Puh, [lacht] darüber habe ich jetzt noch nie nachgedacht. Japanisch, Familie und ein drittes fällt mir gerade nicht ein.


Dein Lieblingsplatz in Wien?

Zuhause, da fühl ich mich am wohlsten. Natürlich auch in der Arbeit, aber zuhause ist es nochmals etwas anderes. Ich habe ja auch drei Kinder und eine Frau, deshalb bin ich gerne daheim. Ich kann dort auch super abschalten, generell aber immer sobald ich das Restaurant verlasse. Manchmal bin ich zwar im Kopf durch das Kreieren neuer Speisen und Kochbücher teils bei der Arbeit, aber das ist ein anderes Gefühl. Den Stress nehme ich nie mit nach Hause, der bleibt bei mir im Restaurant. Ich bin aber generell nie so gestresst.


Wie oft landet Sushi bei dir am Teller?

Jeden zweiten Tag. Meine Kinder lieben es. Die würden das am liebsten jeden Tag essen. Immer wenn ich in der Arbeit bin – also sechs Tage in der Woche – esse ich auch gerne mal eine Kappa Maki oder eine Hoso Maki als Snack. Also schon jeden zweiten Tag ca. Aber auch gerne Ramen. Das habe ich noch nicht satt gegessen. Das ist einfach Futter für die Seele. Unsere Ramen-Kits habe ich jetzt auch im Skiurlaub mit.

zuletzt geändert am: 11.07.2023

Verfasst von:
Magdalena

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