Kochen wie Oma – so gelingt’s auch dir!

„Du hast gut gekocht” ist ein nettes Kompliment. Sachlich, aufrichtig, wertschätzend. Hört man nach einer experimentierfreudigen Zeit in der Küche ganz gerne. Doch es geht noch mehr, es gibt sowas wie den heiligen Gral der Kochkunstkomplimentmacherei: „Das schmeckt wie bei Oma!” Wenn man es tatsächlich schafft, dass jemand diese Worte über die Lippen bringt, dann hat man ein neues Level erreicht! Oder einfach nur Glück gehabt. Denn wie genau fremde Omas kochen weiß man meist nicht. Sogar die Kochkunst der eigenen Großmutter scheint unerreichbar. Doch daran lässt sich arbeiten …

Der Geschmack der Kindheit

Manche Gerüche und Geschmäcker haben die besondere Eigenschaft, dass sie emotionale Assoziationen und vergessen geglaubte Erinnerungen hervorrufen können. Manchmal ist es auch nur ein angenehmes Gefühl. Und meistens passiert das ganz unerwartet! Und so ist es oft auch beim typischen Essen von Oma. Denn dieses enthält nicht nur reichlich Liebe, sondern ist auch mit Erinnerungen gewürzt. So können ein bestimmtes, richtig zubereitetes Gericht oder auch nur eine Zutatenkombination ein Wohlgefühl auslösen, das weit über den Genuss guten Essens hinausgeht. Du merkst schon, das wird nicht ganz einfach. Doch mit folgenden Tipps kochst vielleicht auch du bald wie Oma:

#1 Vom Probieren und Studieren

Meist sind es typische Gerichte von Oma, die du gerne genauso wie sie nachkochen möchtest. Na dann los! Der erste Versuch wird vermutlich misslingen. Oder zumindest die angestrebte Perfektion nicht erreichen. Doch lass dich davon nicht unterkriegen! Probiere und experimentiere bis zum gewünschten Resultat. Aber Achtung: Verliere nicht die Freude daran! Schließlich sollen die schönen Kindheitserinnerungen ja nicht durch frustrierende Kocherfahrungen ersetzt werden.

#2 Frag Oma!

Einfacher geht’s natürlich, wenn du das originale Rezept deiner Oma bekommst. Wobei du auch hier ums Üben und Probieren nicht herumkommen wirst. Denn wahrscheinlich hat Oma ihr Rezept über die Jahre selbst verbessert und verinnerlicht und so manchen wichtigen Tipp nicht im Rezept ergänzt.

#3 Besuch Oma!

Wenn diese Möglichkeit besteht, dann ist es eindeutig die beste Lösung! Beim gemeinsamen Kochen kannst du ihr genau über die Finger schauen. Und Oma freut sich bestimmt auch übers gemeinsame Kochen mit dem Enkelkind. Dasselbe gilt natürlich auch für die besten Gerichte von Opa, Mutti oder Vati. Egal wer in deiner Familie den Kochlöffel am besten schwingt, schau dir die Tricks aus nächster Nähe ab!

Die Inspiration bist du!

Blicken wir den Tatsachen mal ins Auge: Bei manchen Gerichten wirst du deinen Vorbildern nie das Wasser reichen können. Doch Omas Essen ist auch deshalb so gut, weil sie so viel Liebe und Leidenschaft hineinsteckt und ihr Kochwissen über die Jahre erweitert und perfektioniert hat – mit jedem Gericht, das mal schief geht, lernt man eben auch dazu! Vielleicht kannst du es deiner Oma also gleich tun, indem du mit genauso viel Leidenschaft ans Kochen gehst. Verknüpfe deine eigenen Gerichte und Rezepte mit neuen Gefühlen, die du bei jedem Bissen genießen kannst. Omi wär bestimmt stolz!

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