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Mehr als nur ein Landschaftsgärtner?

Das Alpaka aus Südamerika

Alpakawanderungen sind mittlerweile ein weltweiter Erfolg. Wandern für die Seele also. Ob weiß, beige, braun oder schwarz, sie schillern in allen Farben und sind mittlerweile auch auf europäischen Bauernhöfen heimisch. Doch wie sind die domestizierten Kamele aus den südamerikanischen Anden eigentlich nach Europa gekommen und was macht sie so besonders? All das erfährst du hier in diesem Artikel – und es gibt auch ein paar Fotos von den Alpakas aus meiner Umgebung ;)


Kamele waren gestern

Alpakas sind Kameltiere, allerdings ohne die bekannten Höcker. Ursprünglich stammen sie aus der Andenregion in Südamerika, aber mittlerweile werden diese hübschen Tiere auf der ganzen Welt gezüchtet. Die meisten Tiere, etwa 3,7 Millionen, leben aber immer noch in den Anden. Sie sind Teil von vielen Herden mit je einem Leithengst, der sie vor Pumas und dem Andenfuchs schützt. Die restlichen 15 Prozent haben sich im Zuge der Globalisierung auf vielen Kontinenten angesiedelt. Nun ja, nicht unbedingt in der freien Wildnis, sondern eher auf Höfen oder in Privathaushalten. Ihre ruhige Art macht den Umgang mit den Wollhübschlingen möglich. Apropos Wolle: Sie ist nicht nur teuer, sondern auch sehr beliebt, weil sie weich und warm ist.


GNTM-Potenzial?

Mit einer Schulterhöhe von ca. 80 bis 100 cm sind Alpakas wegen ihres langen Halses ein echter Hingucker. Sie leuchten (nun ja, nicht unbedingt wörtlich nehmen ;)) in vielen Farben und haben durch ihre großen Kulleraugen einen besonders charmanten Blick. Je nach Typ haben sie manchmal auch eine besondere Ponyfrisur zu bieten. Ihr Modelgewicht liegt zwischen 55 und 80 Kilogramm und sie werden zwischen 15 und 25 Jahre alt. Durch ihre rein vegane Ernährung (Gras, Zweige und Baumrinde) sind sie unkompliziert und leicht zu halten. Sie eignen sich übrigens auch perfekt für Fotos, da sie ruhig sind und sich nicht zu hastig bewegen :P. Hier hab ich für euch noch ein kurzes Fotos abgelichtet - würden doch optimal auf den Laufsteg passen, oder?


Shootingtime ;)

Unterschiede zum Lama

Oft werden Lamas und Alpakas verwechselt, aber wenn man ihre Merkmale kennt, ist das eigentlich unmöglich. Lamas sind etwa 30 bis 50 cm größer als Alpakas und deutlich schwerer. Ihr zotteliges Fell ist weder flauschig noch gleichmäßig lang. Auch der Kopf erinnert eher an ein Kamel als an ein Alpaka. Man kann also sagen, dass Alpakas viel niedlicher sind als ihre Verwandten. Doch so niedlich sie auch aussehen mögen, sie haben eher wenig Lust auf Körperkontakt und halten lieber einen gesunden Abstand zum Menschen. Ihre Verwandten haben zudem einen anderen Charakter und deshalb gehen sich die Cousins in ihrer Heimat meist aus dem Weg.




Das besondere Haustier

Inzwischen fallen Alpakas in vielen Ländern unter die Nutztierregelung und können ohne besondere Genehmigung zu Hause gehalten werden. Mit der Zucht und dem Verkauf der Wolle lässt sich sogar Geld verdienen. Eine Alpaka-Schwangerschaft dauert etwa 11,5 Monate. Vor allem die Wolle der Baby-Alpakas ist besonders fein und weich und wird gerne verkauft. Ob Socken, Schals oder Mützen – diese Wolle hält schön warm. In den letzten Jahren hat der Trend zum Alpakawandern zugenommen, bei dem die Tiere von Menschen geführt werden und der Spaziergang sowohl Tier als auch Mensch entspannen soll. Reiten ist nicht erlaubt, da die Tiere dafür zu klein und zierlich sind. Außerdem wird empfohlen, die Tiere in einer Herde von mindestens drei Tieren zu halten, da sie sich sonst einsam fühlen.


Das moderne Schaf

Heutzutage halten viele Menschen Alpakas auf steilen Weiden, da diese Tiere einfacher zu halten sind als Schafe oder Ziegen. Sie brauchen nur Wasser und Gras und sind durch ihre speziell geformten Hufe ideal für steiles Gelände geeignet. Schafe hingegen brauchen etwas mehr Aufmerksamkeit und vor allem anderes Futter. Eine jährliche Schur ist aber auch für Alpakas notwendig, da sie ihr Fell nicht automatisch verlieren und Hitze so besser überstehen.


Süß und niedlich, aber auch lecker?

Übrigens können Alpakas genau wie Lamas spucken, aber sie tun es seltener. Nur in besonderen Situationen, wenn sie sich verteidigen wollen, kann es schon mal vorkommen, dass sie ihr Gegenüber mit etwas Speichel verzieren. Übrigens wird das Alpakafleisch in Europa eher weniger gegessen. Es erinnert an Wild, wird aber hauptsächlich in Südamerika konsumiert.


Hättest du auch gerne ein paar flauschige Alpakas im Garten? Also ich schon ;)

zuletzt geändert am: 23.02.2023

Verfasst von:
Magdalena

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