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So machst du Pasta selber

und warum es sich lohnt

Im Jahr 2020 lag der Pro-Kopf-Verbrauch von Nudeln bei ca. 9,5 kg. Krass oder? Wobei man zugeben muss, dass der erhöhte Verbrauch - 2000 lag dieser nämlich noch bei 5 kg pro Person - auch der Pandemie geschuldet sein kann. Jeder war zuhause und hat meist selbst gekocht, da gerade zu Beginn des Coronawahnsinns keine Restaurants geöffnet hatten und Nudeln ja auch gut zu bevorraten sind. Man muss zugeben, dass Nudeln halt echt schnell gemacht und mit der richtigen Sauce auch noch super lecker sind. Viele kaufen ihre Nudeln aber im Supermarkt. Du auch? Hast du schon einmal überlegt, selbst an die Nudelmaschine zu treten? Nein? Nun ja, das wär aber in vielerlei Hinsicht eine gute Idee und wir erklären dir hier auch warum!


Warum sollte man den Nudelteig selber zubereiten?

Nun ja, oftmals lohnt es sich einfach, selbst den Kochlöffel zu schwingen, statt immer nur Fertigprodukte zu verwenden. Die Zutaten hast du bestimmt zu Hause und in nur kurzer Zeit entsteht ein Teig, bei dem du weißt, was drin ist. Die Zubereitungszeit dauert zwar etwas, aber dafür kannst du damit angeben, dass du sie selbst gemacht hast ;) In diesem Sinne - mach's dir selbst!


Welche Geräte brauchst du für den Teig?

Eine Küchenmaschine mit Rührfunktion erleichtert dir das Kneten, aber wenn du Lust auf ein ordentliches Workout hast, kannst du den Teig natürlich auch selbst kneten. Eine Nudelmaschine wäre von Vorteil, jedoch kannst du diese durch ein Nudelholz und ein Messer ersetzen. Dabei wird die ganze Arbeit aber ein bisschen aufwendiger. Eine Teigkarte hilft dir außerdem bei der Teigverarbeitung. Um das Ei so fein wie möglich zu verquirlen, eignet sich ein Stabmixer am besten. Weiters wäre für die Zubereitung ein Pizzarad und eine Frischhaltefolie optimal. Falls du aber kein Pizzarad zu Hause hast, kannst du auf ein Messer zurückgreifen.


Geknetet und Getreten

Tipps für eine unkomplizierte Teigzubereitung: Wenn du einen Schuss Öl an den Rand der Schüssel deiner Küchenmaschine gibst, klebt der fertige Teig nicht an und du kannst ihn easy herausnehmen. Der Teig darf nur so viel Flüssigkeit wie unbedingt nötig erhalten, damit es eine ganz einheitliche Masse wird. Aus diesem Grund solltest du das Wasser oder den Saft nur mit einem Esslöffel hinzugeben. Du kannst übrigens auch Weißwein beimengen, damit der Teig weniger nach Eiern schmeckt.


Vom Tintenfisch bis hin zur Roten Beete - verschiedenfarbige Nudelvarianten

Es gibt natürlich viele Möglichkeiten deine Nudeln einzufärben. Zum einen kannst du Lebensmittelfarbe verwenden, zum anderen natürlich farbige Stoffe und Flüssigkeiten. Wir empfehlen dir für ein kräftiges Rosa anstatt des Wassers etwas Rote-Beete-Saft zu verwenden. Füge also nur wenige Esslöffel von dem Saft hinzu, bis der Teig sich leicht kneten lässt. Um wiederum einen dunklen schwarzen Teig zu bekommen, kannst du Tintenfischpaste verwenden. Hierbei solltest du, auch wenn der Teig noch sehr hell aussieht, nicht zu viel verwenden, da sich die Beigabe sonst auf den Geschmack des Produktes auswirkt. Keine ANGST! Es kann sein, dass der Teig etwas intensiver nach Tintenfisch riecht, dies gibt sich jedoch mit dem späteren Kochen der Nudeln.


Für eine ausführlichere Anleitung empfehlen wir dir unseren Online-Kurs „Pasta Essentials” mit Haubenkoch Georg Essig anzusehen. Dort lernst du explizit, wie du aus Mehl, Wasser und Co. leckere Pasta herstellen kannst. Aber auch Profi Claudio del Principe bringt dir bei, wie du handgemachte Pasta ganz ohne Küchenmaschine zubereiten kannst. In seinem Kurs erwarten dich unter anderem Anleitungen für Corzetti, Trofie, Orecchiette und viele mehr.

zuletzt geändert am: 06.09.2023

Verfasst von:
Magdalena

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