So erkennst du gutes Brot

Es sind oft die einfachen Dinge, die den Unterschied machen. Bei Brot ist es so. Es gibt normales Brot, das wenig Begeisterung hervorruft. Und es gibt wirklich gutes Brot, von dem man gar nicht genug bekommen kann, das manchmal selbst einem Hauptgericht die Show stiehlt. Doch was genau ist eigentlich gutes Brot? Und wie erkennt man es?

Echte Brotliebhaber haben’s nicht leicht. Wirklich gutes Brot ist immer schwieriger zu finden, weshalb sich viele selbst daran versuchen. Aber auch selbstgemachtes Brot ist nicht gleich gutes Brot, denn beim Brotbacken kann man vieles falsch machen. Mit folgenden Tricks von Brotbackprofi Lutz Geißler erkennst du, ob du ein gutes Brot in der Hand hältst:

Der Sehtest

Die Optik gibt dir schon mal erste Indizien. Hat das Brot eine gleichmäßige Form und Bräunung und einen schönen Glanz, dann gibt es von Außen schon mal nichts zu bemängeln. Eine knusprige Kruste wird die meisten ebenfalls überzeugen. Doch auch im Inneren solltest du dir das Brot genau ansehen: Ob es fein- oder grobporig sein soll, ist Geschmacksache, wichtig ist, dass es auch innen gleichmäßig ist. Wenn der Rand zum Beispiel viel dichter ist als das Innere, ist das ein Zeichen dafür, dass der Teigling zu heiß gebacken wurde oder zu früh in den Ofen kam.

Der Fühltest

Egal ob grob- oder feinporig, das Innere des Brotes – auch Krume genannt – muss elastisch sein. Wenn du also mit dem Finger draufdrückst, soll die Krume zurückfedern und etwas feucht sein.

Der Riechtest

Um die Aromen des Brotes am besten zu beurteilen, drücke das Brot zusammen und atme den Geruch der Krume tief ein. Gutes Brot riecht nicht nach Hefe, weil das bedeutet, dass der Teig zu wenig Zeit zum Fermentieren hatte. Viel Hefe im Teig ist übrigens nicht nur für das Aroma ungünstig, sondern auch für den Darm.

Der Geschmackstest

Im Grunde geht’s beim Brot ja hauptsächlich um den Geschmack. Um diesen ausführlich zu prüfen, nimm niemals ein Stück der Kruste. Die Kruste schmeckt fast immer gut, da kann man nicht viel falsch machen. Nimm besser ein Stück aus dem Inneren des Brotes und kau möglichst lange darauf herum, um sämtliche Aromen zu entdecken. Wenn du dann nochmal ins Brot beißen willst, hast du geschmacklich ein gutes Brot!

Der Inhaltstest

Gutes Brot besteht so weit wie möglich aus natürlichen Rohstoffen. Schon Mehl, Wasser, Salz und etwas Hefe reichen, um gutes Brot zu backen. Bei einem gekauften Brot hast du dabei meist wenig Einblick, doch beim Selbstgemachten solltest du gut darauf achten. Unser Tipp für gute Brotbackrezepte: der Plötzblog!

Jetzt weißt du, wie gutes Brot sein muss. Probier diese Tipps doch mal aus – und wenn du mit dem Brot nicht zufrieden bist, dann wird’s wohl Zeit, mit dem Selberbacken zu beginnen!

zurück zur Übersicht

Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn du die Webseite weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus.